Die MEC Powerbox nutzt die Stärken der MEC-Produktfamilie (Multiamperemeter mit Ethernet-Connector ) und kombiniert sie mit den Vorteilen einer vorgefertigten, dezentralen Elektroverteilung.


Die 19"-MAMEC-Powerbox 13U16  wird mit einem 3 Phasen-Anschluss (CEE-Buchse, 32 A) verbunden. Sie enthält Überspannungsschutz-Elemente, Fehlerstom- und Leitungsschutzschalter (FI/LS) für sechs 1-phasige Abgänge. Sowohl der Überspannungsschutz als auch die FI/LS  sind mit Meldekontakten versehen, sodass durch das integrierte MAMEC-Modul der Status dieser Elemente als auch der Strom jedes einzelnen Abgangs überwacht wird. Die aktuellen Messwerte sind über jeden Standard-Web-Browser mittels der MAMEC-Visualisierungssoftware direkt auf Ihrem Arbeitsplatz anzeigbar sowie über eine SNMP-Schnittstelle in jede Management-Software integrierbar.


Bei aussergewöhnlichen Betriebszuständen - z.B. abgefallener FI / LS oder Schwellwertüberschreitung der abgehenden Ströme - werden Alarmmeldungen per Email oder per SMS verschickt.

    Sie haben für jeden 19"-Schrank immer den Überblick:
        -     Wie ist die Belastung der Phasen?
        -     Wie hoch ist der tatsächliche Stromverbrauch?
        -     An welcher Phase kann ein zusätzliches Gerät angesteckt werden - ohne Phasenschieflast zu erzeugen?
        -     Welche Wärmelastreserven stehen in welchem 19"-Schrank und in Folge  im gesamten Raum zur Verfügung?

Die MEC Powerbox ist für den nachträglichen Einbau in einen bestehenden 19"-Schrank geeignet. Sie ermöglicht aber auch ganz neue Wege bei der Planung eines neuen IT-Raumes: bei jedem potentiellen 19"-Schrank-standort wird eine CEE Steckdose installiert und im zentralen Elektroverteiler abgesichert. Die Erweiterung der Schrankinfrastruktur ist ohne weitere Elektrikerarbeiten möglich, die MEC Powerbox wird im Schrank montiert, angesteckt und in Betrieb genommen.


Mit der MEC Powerbox wird die Grundlage für das Management Ihrer Energieversorgung geschaffen.

Steuerung von Infrastrukturinvestitionen

durch Erkennen der Lastentwicklung


Durch die Ermittlung der aufgenommenen elektrischen Energie kann

- eine genauere Bestimmung des Zeitpunkts für erforderliche Maßnahmen oder

- eine Verschiebung bzw. Verhinderung von Investitionen durch Umschichtung

erfolgen. Durch entsprechende Kenntnis kann eine gleichmäßige Aufteilung der Lasten auf alle drei Phasen in einem Drehstromsystem zur Vermeidung von Schieflasten durchgeführt werden.
Der Einsatz von Investitionen kann auf ein sinnvolles Maß reduziert und zeitlich gesteuert werden. Die unvorhergesehenen Ausgaben werden reduziert.

Steigerung der Sicherheit

durch Erkennen der Neutralleiterbelastung


Wie eine aktuelle Untersuchung des Institus für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft (IEAE) zeigt, ergibt sich durch die Veränderung des Verhaltens heutiger typischer Lasten (z.B. Schaltnetzteile, Energiesparlampen) eine grundlegende Änderung der Qualität des Stroms.

Eine mögliche Lösung ist die entsprechende Verstärkung des Neutralleiters auf den doppelten bzw. dreifachen Querschnitt der Phasenleiter. Die Kosten für diese Verstärkung sind jedoch in bestehenden Gebäuden sinnvollerweise erst dann zu tätigen, wenn es tatsächlich notwenig ist.

Die Sicherheit des Gebäudemanagements wird in diesem Punkt gesteigert; die Unsicherheit reduziert, die Kosten für notwenige Infrastrukturanpassungen fallen den Erfordernissen entsprechend zeitrichtig an.

Erkennen von Lastschwankungen Gleichzeitigkeiten Spitzenbedarf

durch Auswertung von Zeitverläufen

Schwankende Lasten können nur durch wiederholte andauernde Messung in kurzen Abständen erkannt werden. Wenn mehrere Lasten am Stromnetz angeschlossen sind, so kann durch geeignete Koordination eine Reduktion der Spitzenlasten erreicht werden.
Der Gebäudemanager ist somit in der Lage entweder eine zeitliche Lastverteilung zu veranlassen (z.B.: einer vormittags, der andere nachmittags) oder zeitgerecht mit dem EVU in zielgerichtete Verhandlungen eintreten oder im nächsten Budget die erforderlichen Mittel reservieren oder beruhigt warten, weil er weiss, dass diese Situation in seinem Bereich nicht vorkommt. In jedem Fall wird, falls es ein Potential zur Steigerung der Effizienz gibt, dieses erkennbar aufgezeigt.

Erkennen von Energieverbrauchern

durch Zuordnung von Aufwendungen


Durch den Einsatz von MAMEC-Modulen wird vergleichsweise kostengünstig der Verbrauch an elektrischer Energie zuordenbar. Die Verbrauchsdaten erlauben zwar keine exakte Abrechnung im Sinne einer Verrechnung, zeigen aber deutliche Verschiedenheiten sowie die Grössenordnung des Verbrauchs der Nutzer auf. Etwaige Verursacher von Engpässen sind dadurch identifizierbar.
Dem Manager steht damit eine Grundlage zur differenzierten Behandlung der Nutzer zur Verfügung und Ungerechtigkeiten bei der Anwendung des Gieskannenprinzips werden vermieden.

 MEC Powerbox